"Jugendliche sollten stärker an politischen Entscheidungen beteiligt werden", meldet "scharf links" am 20. Mai 2011. "Darüber waren sich am Donnerstagabend im Saarbrücker Café Exodus alle Diskussionsteilnehmer einig. DIE LINKE im Saarbrücker Stadtrat hatte Jugendliche zur Diskussion eingeladen - mit dem Saarbrücker Dezernenten für Bürgerdienste, Sicherheit, Soziales und Sport, Harald Schindel (DIE LINKE), der Vorsitzenden des Landesjugendrings, Catharina Becker, dem IG Metall-Gewerkschaftssekretär Mark Seeger, dem Leiter des Café Exodus, Martin Bauer und Nils Exner von der Linksjugend [solid]..." (Externer Link)


Jugendliche sollten stärker an politischen Entscheidungen beteiligt werden. Darüber waren sich am Donnerstagabend im Saarbrücker Café Exodus alle Diskussionsteilnehmer einig. DIE LINKE im Saarbrücker Stadtrat hatte Jugendliche zur Diskussion eingeladen - mit dem Saarbrücker Dezernenten für Bürgerdienste, Sicherheit, Soziales und Sport, Harald Schindel (DIE LINKE), der Vorsitzenden des Landesjugendrings, Catharina Becker, dem IG Metall-Gewerkschaftssekretär Mark Seeger, dem Leiter des Café Exodus, Martin Bauer und Nils Exner von der Linksjugend [solid]. Moderiert wurde die Runde vom Journalisten Oliver Hilt. "Dass Jugendliche ab 16 wählen dürfen sollten, ist doch gar keine Frage“, erklärte Nils Exner. "Damit werden junge Menschen in die Entscheidungen eingebunden und gleichzeitig werden sie als Wählerpotential für Parteien interessant – das führt dazu, dass auch ihre Themen mehr beachtet werden.“ Außerdem sollten auch Nicht-EU-Bürger bei Kommunalwahlen ihre Stimme abgeben dürfen. Auch einige der vielen Jugendlichen im Publikum forderten mehr Mitspracherechte ein – vor allem dann, wenn es um konkrete Projekte für Jugendliche geht.
Der jugendpolitische Sprecher der Stadtratsfraktion, Martin Kalkoffen, könnte sich auch einen Jugendbeirat in der Landeshauptstadt vorstellen. "Wichtig ist, dass Jugendliche sich einbringen können, dass sie gehört werden und nicht über ihre Köpfe hinweg entschieden wird. Ob das nun in einer eigenen Institution wie einem Jugendbeirat geschieht, oder im Rahmen von konkreten Projekten Gespräche mit Jugendlichen geführt werden." Die Stadtratsfraktion DIE LINKE will deshalb auch weiterhin den Dialog mit Jugendlichen suchen. „Diese Veranstaltung hat uns gezeigt, dass junge Menschen gern viel mehr über politische Themen sprechen würden, dass sie sich gerne einbringen würden. Von Politikverdrossenheit war nichts zu spüren. Deshalb werden wir diesen Weg fortsetzen“, so Kalkoffen.
11.05.2011
Wie lebt es sich eigentlich als Jugendlicher in einer Stadt wie Saarbrücken? Wie sieht es an den Schulen aus? Haben wir ein ausreichendes Angebot an Freizeiteinrichtungen? Und sind sie über den öffentlichen Nahverkehr gut zu erreichen? Welche Probleme haben junge Menschen während ihrer Ausbildung – und wie könnte man sie beheben? Wie beurteilen Jugendliche ihre Zukunftsperspektiven in Saarbrücken und im Saarland? Und wie könnten sie sich in dieser Stadt noch besser einbringen? In Deutschland ist man bekanntlich mit 18 Jahren volljährig, darf wählen und sich wählen lassen. Das heißt: Alle, die jünger sind, sind in Parlamenten und Regierungen nicht vertreten. Und auch der Anteil der jungen Erwachsenen ist dort sehr überschaubar. Ältere machen also die Politik für junge Menschen. Wären also Jugendbeiräte eine Lösung – oder gibt es andere Wege, die besser funktionieren? Wir wollen, dass Saarbrücken eine Stadt für alle ist – das heißt auch: eine Stadt für Jung und Alt. Deshalb werden wir am Donnerstag, 19. Mai, mit Jugendlichen und Vertretern von Jugendorganisationen diskutieren. Darüber, wo in dieser Stadt der Schuh drückt, was man verbessern kann. Und darüber, wie Jugendliche ganz allgemein mehr Gehör finden können im politischen Getriebe der Landeshauptstadt. Sie sind alle herzlich zu dieser Veranstaltung eingeladen. Los geht es um 18 Uhr im Cafe Exodus. Und alle, die schon jetzt ganz konkrete Verbesserungsvorschläge haben, können sich gerne an uns wenden. Auf unserer Homepage, per Mail an dielinke@saarbruecken.de oder per Post. Natürlich wollen wir nicht nur schwafeln, sondern gute Ideen dann auch ganz konkret umsetzen. Darüber werden wir Sie und Euch natürlich auch künftig auf dem Laufenden halten.
Wie lebt es sich als Jugendlicher in Saarbrücken? Wie sieht es an den Schulen aus? Welche Probleme haben junge Menschen während ihrer Ausbildung? gibt es genug Freizeiteinrichtungen? wie beurteilen Jugendliche ihre Zukunftsperspektiven? Und wie können sie sich noch besser einbringen? Viele Fragen zu denen wir Antworten und Lösungen suchen, und zwar am
Donnerstag, 19. Mai 2011, 18 Uhr, im Café Exodus, Saarbrücken (Johannisstraße 9)
Mit dabei sind:
Alle interessierten Saarbrückerinnen und Saarbrücker sind herzlich eingeladen!