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21. Juni 2017

Rot-Rot-Grün: Berufsfeuerwehr darf nicht zum Spielball von Einzelinteressen werden

Die Vorsitzenden der Koalitionsfraktionen im Saarbrücker Stadtrat, Peter Bauer (SPD), Claudia Kohde-Kilsch (LINKE) und Thorsten Reif (B90/DIE GRÜNEN) sind empört über die öffentliche Diskussion um die Saarbrücker Berufsfeuerwehr. Bauer, Kohde-Kilsch und Reif erklären gemeinsam:

„Die Saarbrücker Berufsfeuerwehr funktioniert. Die Sicherheit in Saarbrücken war zu keinem Zeitpunkt in Gefahr. Die rund 180 Feuerwehrmänner und -frauen leisten tagtäglich eine hochgefährliche Arbeit für unser Gemeinwesen. Wir sind ihnen dafür sehr dankbar – von der Führung bis ins letzte Glied. Die Anerkennung für die Arbeit, die in der Saarbrücker Berufsfeuerwehr geleistet wird, geht in der aktuellen Diskussion leider vollkommen unter.“

Die momentane Debatte verkennt diese positive Bilanz und beschädigt die Person des Amtsleiters Josef Schun und den Ruf der Saarbrücker Berufsfeuerwehr insgesamt. Wenn anonyme Anschuldigungen in die Öffentlichkeit getragen und laufende staatsanwaltliche Verfahren als Skandal aufgebauscht werden, so schadet das der Arbeit der Feuerwehr. Bauer, Kohde-Kilsch und Reif verwahren sich auch dagegen, dass aus der Situation nun politisches Kapital geschlagen wird.

„Die internen Konflikte bei der Berufsfeuerwehr sind erkannt und werden bearbeitet. Das dazu laufende Mediationsverfahren ist der richtige Weg, um die Situation zu befrieden. Wir wehren uns vehement dagegen, wenn über die Öffentlichkeit ein Amtsleiter mit bloßen Behauptungen demontiert und menschlich zerstört werden soll. Solange die staatsanwaltlichen Ermittlungen laufen, muss einfach die Unschuldsvermutung gelten. Uns liegen bislang keinerlei Anhaltspunkte vor, dass der Amtsleiter sich schwerwiegender Verfehlungen schuldig gemacht hätte.

Wir rufen alle Seiten dazu auf, zu einer zielorientierten Lösungssuche zurückzukehren. Es kann nicht sein, dass die Saarbrücker Berufsfeuerwehr, ihre Leitung oder die Mitarbeiterschaft zum Spielball politischer Interessen gemacht werden“, so Bauer, Kohde-Kilsch und Reif abschließend.