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26.03.2014

Kulturlose CDU

"Wir schätzen die Menschen, die frisch und offen ihre Meinung sagen - vorausgesetzt, sie meinen dasselbe wie wir“, hat schon der US-amerikanische Schriftsteller Mark Twain gewusst. Die CDU im Stadtrat hat diese Weisheit jetzt wieder einmal bestätigt, als sie die bekannte Kabarettistin, Schauspielerin und Autorin Alice Hoffmann als Einzige der sieben Kandidaten bei der Abstimmung zur Bürgermedaille durchfallen ließ. Dabei sind die Verdienste Hoffmanns für unsere Stadt wirklich offensichtlich. Sie hat beispielsweise das Theater Überzwerg mitbegründet, heute das größte professionelle Kinder- und Jugendtheater in der ganzen Region. Zurzeit versucht sie, in unserer Stadt ein Volkstheater zu etablieren. Alice Hoffmann hat sich immer auch für Benachteiligte eingesetzt und etwa jahrelang mit Frauen vom "Aktionskreis Kindergeld und Sozialhilfe“ in Malstatt gearbeitet. Wer diese Verdienste nicht anerkennen will, der ist blind und ahnungslos. Wer Alice Hoffmann die verdiente Ehrung verweigert, nur weil wir LINKE sie vorgeschlagen haben, der zeigt, dass Kultur für ihn keinen Stellenwert hat. Kulturlose konservative Kleingeister in der CDU, die auch das Filmhaus immer wieder in Frage stellen. Sie sollten sich an den schwedischen Dramatiker August Strindberg erinnern, der gesagt hat: „Die ganze Kultur ist eine große, endlose Zusammenarbeit.“ Unsere Stadt braucht unbequeme Persönlichkeiten mit Mut zu einer eigenen Meinung  <//span>- wie Alice Hoffmann. Oder Dirk Bubel, der aus Protest gegen die Nicht-Wahl Hoffmanns nun auf seine Bürgermedaille verzichtet – dafür hat er meinen größten Respekt. Zum Glück sind solche Persönlichkeiten nicht auf Medaillen angewiesen. Auch die Kleingeistigkeit der CDU kann ihre Verdienste nicht schmälern.

 

19.03.2014

Ablehnung von Alice Hoffmann aus ideologischem Eifer ist kultur- und stillos

Bei der Abstimmung zur Verleihung der Bürgermedaille am Dienstag, 18. März 2014, hat die Kabarettistin, Schauspielerin und Autorin Alice Hoffmann, die von der LINKEN vorgeschlagen wurde, als einzige Kandidatin nicht die erforderliche Zwei-Drittel-Mehrheit erhalten. Ihr fehlte eine Stimme. Dabei hat sich Alice Hoffmann in den vergangenen Jahrzehnten nun wirklich um unsere Stadt verdient gemacht. Sie ist eine der Mitbegründerinnen des freien Kinder- und Jugendtheaters Überzwerg, das sich inzwischen zum größten professionellen Kinder- und Jugendtheater in der Region entwickelt hat. Aktuell versucht sie, in Saarbrücken ein Volkstheater zu etablieren. Es gibt wenige, die die Saarbrücker Kulturlandschaft in den letzten Jahren mehr geprägt haben als sie. Und immer wieder hat sie sich dabei auch für Benachteiligte eingesetzt. So arbeitete sie etwa von 1980 bis 1990 mit Frauen vom Aktionskreis Kindergeld und Sozialhilfe im Rahmen eines Gemeinwesenprojektes des Diakonischen Werks in Malstatt. Wenn ihr jetzt als einziger Kandidatin die verdiente Ehrung verweigert wird, dann nur, weil einige aus den Reihen der CDU ihr übel nehmen, das wir LINKE sie vorgeschlagen haben. Das ist stillos und kulturlos. Hier geht es den Konservativen offenbar nur noch um puren ideologischen Eifer. Das entwertet die Bürgermedaille. Uns geht es nicht darum, Parteimitglieder mit einer Medaille zu beglücken. Wir LINKE haben die Auszeichnung verdienter Bürgerinnen und Bürger eben nicht als parteipolitisches Spielchen gesehen und daher auch die Vorschläge der anderen Fraktion ganz unabhängig von der politischen Farbe unterstützt. Und genau das hätten wir auch von den anderen Stadtverordneten erwartet.

 

23.11.2012

Bürgermedaille für Camera-Gründer

Das Ehepaar Inge und Günther Theis hat am Freitag, 22. November 2012, die Bürgermedaille der Landeshauptstadt Saarbrücken verliehen bekommen. Die Fraktion DIE LINKE hatten beide für diese höchste Auszeichnung der Stadt vorgeschlagen. Das Ehepaar Theis hatte Ende der 50er Jahre in Malstatt das "Camera"-Kino gegründet und damit die Filmkunst nach Saarbrücken gebracht. Mehrfach wurde das Kino wegen seines Programms ausgezeichnet. Das "Camera"-Kino war auch so etwas wie die Keimzelle des "Filmhaus".

 

 

Bürgermedaille für Niedner und Künzer

Am Montag, 31. Mai 2010, hat die Saarbrücker Oberbürgermeisterin neun verdiente SaarbrückerInnen mit der Bürgermedaille ausgezeichnet. Darunter waren auch zwei, die DIE LINKE vorgeschlagen hatte:

Günther Niedner wurde mit der Medaille geehrt, weil er das Bild der Landeshauptstadt entscheidend mitgeprägt hat. 14 Jahre lang, von 1975 bis 1989, war er Baudezernent. In seine Amtszeit fielen etwa die Sanierung des St. Johanner Marktes, die Restaurierung des Saarbrücker Schlosses und der Bau der Bürgerhäuser in Dudweiler und Burbach. Seit letztem Jahr ist Niedner Sachverständiger der LINKEN im Bauausschuss.

Peter Künzer ist seit 20 Jahren Vorstandsmitglied und seit 2009 Präsident des FC Rastpuhl, 15 Jahre lang war er Jugendtrainer. Unter Künzers Leitung plant der Verein eine kostenlose Nachhilfe und eine Hausaufgabenbetreuung für Acht- bis Zwölfjährige, dabei soll auch ein kostenloses Mittagessen angeboten werden.