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Wie geht es weiter mit der Stadtmitte am Fluss?

Wie geht es weiter mit der Stadtmitte am Fluss? Unter diesem Titel hat DIE LINKE im Saarbrücker Stadtrat am 27. April 2010 eine Podiumsdiskussion im Bürgerhaus Dudweiler veranstaltet. Ziel war es, das Für und Wider des Großprojekts mit Experten und den Bürgerinnen und Bürgern zu diskutieren. Denn immerhin ist das Stadtmitte-Projekt für die Stadt und ihre Einwohner eines der größten Vorhaben dieser Zeit. Und so etwas sollte nicht an den Menschen, die in dieser Stadt leben, vorbeigeplant und -entschieden werden.

Rund 150 Menschen sind ins Bürgerhaus gekommen, haben den verschiedenen Argumenten auf dem Podium zugehört und kräftig mitdiskutiert.

 

Die Podiumsdiskussion im Fokus der Medien

Die Veranstaltung der Stadtratsfraktion hat nicht nur viele Menschen ins Bürgerhaus Dudweiler getrieben. Sie hat auch in den Medien für großen Anklang gesorgt. Sehen Sie hier eine kleine Auswahl der Berichte:

 

"Lafontaine will 'Stadtmitte am Fluss' in Saarbrücken"

titelte die Saarbrücker Zeitung am 28. April 2010: "Die Saarbrücker Linke will die neue 'Stadtmitte am Fluss' – allerdings nicht um jeden Preis. Um die Finanzierung des aktuell mit rund 370 Millionen Euro veranschlagten Projekts will die Linke kämpfen..." (Externer Link)

 

"Bald Zuschüsse für 'Stadtmitte am Fluss'? "

fragt der Saarländische Rundfunk (SR 3) am 28. April: "Die Saarbrücker Baudezernentin Rena Wandel-Hoefer sprach anlässlich einer Podiumsveranstaltung zur 'Stadtmitte am Fluss' von positiven Signalen seitens der EU. Bereits in der vergangenen Woche habe es ein Gespräch zwischen der Landesregierung und der Generaldirektion Regionalpolitik der EU gegeben..." (Externer Link)

 

"Unzufriedenheit mit der Finanzierung"

hat Radio Salü am 28. April 2010 ausgemacht: "Es ist das ehrgeizigste Bauprojekt seit der Saarbahn, die 'Stadtmitte am Fluss' in Saarbrücken. Rund 370 Millionen Euro wird der Umbau der Innenstadt kosten. Viel Geld, aber die Saarbrücker Baudezernentin Rena Wandel-Hoefer ist im "Tag im Saarland"-Interview überzeugt, dass die Kosten zu stemmen sind..." (Externer Link)

 

"Saarbrücker Baudezernentin verkündet, der EU-Beitrag aus Brüssel stehe seit letzter Woche so gut wie fest"

titelt die "Saarländische Online Zeitung" am 29. April 2010: "In einer Veranstaltung der Fraktion Die Linke im Saarbrücker Stadtrat im Bürgerhaus  Saarbrücken-Dudweiler zum stadtpolitischen Hauptthema 'Wie geht es weiter mit der Stadtmitte am Fluss?' wurde am 27.4. der Versuch gemacht, die versprochene Bürgernähe bei der Planung voranzutreiben..." (Externer Link)

 

 

 

Fakten zum Projekt

"Stadtmitte am Fluss" - unter diesem Namen verbirgt sich eine Reihe von Projekten, die das Bild der Saarbrücker Innenstadt nachhaltig verändern sollen. Kern des Vorhabens ist die Untertunnelung der Stadtautobahn in der Innenstadt. Auf einer Strecke von 1,5 Kilometern soll die A 620 in einem hochwassersicheren Tunnel verschwinden. Außerdem soll die Berliner Promenade "revitalisiert", also aufgehübscht werden.

Rund 370 Millionen Euro soll das Projekt insgesamt kosten. Der Bund hat bereits 67 Millionen Euro zugesagt, die EU könnte 50 Millionen Euro zuschießen. Den Rest sollen sich Stadt und Land je zur Hälfte teilen.

Mehr Projektinfos gibt es auf den Seiten der Stadt (Externer Link)

DIE LINKE hat immer betont, dass die Stadtmitte am Fluss unter striktem Finanzierungsvorbehalt steht - so steht es auch im Bündnisvertrag mit SPD und Grünen. Das heißt: Nur wenn klar ist, dass sich die Stadt dieses ehrgeizige Projekt leisten kann, ohne dass dafür etwa an einem Sozialpass oder an einem kostenlosen Mittagessen für alle Ganztagsgrundschüler gespart werden muss, soll es auch umgesetzt werden. Oskar Lafontaine, Vorsitzender der Linksfraktion im saarländischen Landtag und langjähriger Oberbürgermeister Saarbrückens, fordert deshalb mehr politischen Druck auf den Bund - hier sei die Landesregierung gefordert. Sie müsse stärker um mehr Unterstützung für das Projekt kämpfen.