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24.04.2013

Windelbonus läuft erfolgreich

Der Windelbonus, den DIE LINKE vorgeschlagen und beantragt hatte, wird weiter gut angenommen. Im Jahr 2012 wurden Familien mit Kleinkindern und kranke Erwachsene insgesamt mit rund 70.700 Euro bei den Müllgebühren entlastet. Insgesamt haben damit wieder rund 2100 Saarbrückerinnen und Saarbrücker den Windelbonus beantragt. "Die Zahlen jetzt belegen wieder einmal, wie wichtig die Entscheidung war. Ein wirksames Mittel, um Saarbrücken etwas familienfreundlicher zu machen", erklärt der Fraktionsvorsitzende Rolf Linsler.

Eltern von Kindern, die nicht älter als drei Jahre sind und Menschen, die aus gesundheitlichen Gründen regelmäßig Windeln benötigen, können einen Windelbonus beantragen. Vorraussetzung ist, dass sie mit erstem Wohnsitz in Saarbrücken gemeldet sind und sie weder in Pflegeeinrichtungen leben noch ihre Abfallgebühren von öffentlichen Mitteln und Sozialleistungen bezahlt werden. Der Windelbonus für das vorausgegangene Jahr kann bis Ende Juni des Folgejahres bei allen vier Bürgerämtern beantragt werden. Pro Wickelkind gibt es einen Windelbonus von 25 Euro pro Jahr, Inkontinente Erwachsene erhalten 50 Euro pro Jahr. (Hier kann man den Windelbonus beantragen - Externer Link)

 

 

27.08.2012

Zwischenbilanz: Windelbonus großer Erfolg

Der Windelbonus in Saarbrücken ist ein voller Erfolg. Im jahr 2011 haben insgesamt 2114 Saarbrückerinnen und Saarbrücker diesen Bonus beantragt, 1394 Kinder und 720 inkontinente Erwachsene. Dafür hat die Stadt Saarbrücken insgesamt 70 850 Euro ausgezahlt. Auf Antrag der LINKEN gibt es den Saarbrücker Windelbonus seit 1. Januar 2011. Familien mit Kindern und kranke Erwachsene sollen damit bei den Müllgebühren finanziell entlastet werden. Jedes Kind unter drei Jahren bekommt 25 Euro pro Jahr, kranke Erwachsene 50 Euro pro Jahr.

 

Ungerechtigkeiten verhindern - Müllverwiegung sozial abfedern

Für Rolf Linsler, Fraktionsvorsitzender der LINKEN-Stadtratsfraktion ist klar: "Wenn im nächsten Jahr in Saarbrücken die Müllverwiegung eingeführt wird, dann dürfen kinderreiche Familien, Alte und Pflegebedürftige nicht die Dummen sein. Wenn der Müll nach Gewicht bezahlt werden muss, dann werden automatisch ja auch diejenigen bestraft, die viele Windeln produzieren – Eltern mit kleinen Kindern ebenso wie inkontinente Alte und Pflegebedürftige. Das darf aber nicht passieren.“ Die Verwiegung müsste deshalb sozial abgefedert werden. Linsler schlägt deshalb vor, die Entsorgung von Windeln kostenlos anzubieten, etwa durch einen kostenlosen Windelsack, wie es in in anderen Städten bereits gibt.