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Pressemitteilung: Gewalt gegen Obdachlose zunehmend

Die zunehmende und zunehmend enthemmte Gewalt gegenüber Obdachlosen in Saarbrücken ist alarmierend. In jüngster Vergangenheit berichtete die örtliche Wärmestube unter anderem von Brandstiftungen und Steinwürfen. "Inzwischen wird über Obdachlose, Menschen mit einem unsicheren Aufenthaltsstatus oder Drogenabhängige gesprochen, als wären es Parasiten. Bis in die angebliche Mitte der politischen Landschaft sind Beleidigungen salonfähig geworden, die vor zehn Jahren noch undenkbar gewesen wären", gibt Gabriele Ungers, die sozialpolitische Sprecherin der Saarbrücker Linksfraktion, zu bedenken. "Natürlich senkt das irgendwann auch die Hemmschwelle für Grausamkeiten. Diese Menschen, die ohnehin am Rand der Gesellschaft existieren und es schwer genug haben, werden nicht ausreichend geschützt, weil sie nicht für wichtig erachtet werden. Die bittere Realität ist, dass sie eine leichte Zielscheibe für Gewalttäter abgeben, weil man glaubt, damit ungeschoren durchzukommen. Und die größte Schande ist, dass sie damit häufig Recht haben. Eine Gesellschaft, die ehrlich zu sich selbst sein will, sollte sich ansehen, wie sie mit ihren Schwächsten umgeht."

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