Pressemitteilung zur ZF
"Wie beim berühmten Frosch im Kochtopf hat die Geschäftsführung von ZF die Temperatur schon seit geraumer Zeit immer weiter hochgedreht. Nach der Ankündigung von Stellenstreichungen, dem Ausstieg aus dem Wolfspeed-Projekt und schließlich sogar Massenanzeigen gegen das eigene Personal war irgendwann klar, was kommen wird", konstatiert die Fraktionchefin der Saarbrücker Linken, Jasmin Pies. "Wie lange man die Belegschaft im Ungewissen gelassen hat und immer noch lässt, ist ein Skandal. Ebenso wie die Reaktion unserer Landesregierung, der seit Amtsantritt wirtschaftspolitisch nichts Besseres einfällt, als auf ein Wunder zu hoffen. Die Privatwirtschaft wird allerdings nicht von Hoffnungen geködert, sondern von Subventionen. ZF folgt dem Ruf ungarischer Fördergelder, wie es BMW, BYD und Mercedes bereits getan haben. Deshalb ist es auch nicht nur zynisch, sondern volkswirtschaftlicher Unsinn, wenn uns der Großauftrag für KNDS zur Panzerproduktion als Erfolg angepriesen wird. Die Hochrüstung wird von Steuergeldern finanziert, die an anderer Stelle fehlen."
